Dienstag September 4
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Wundexperte ICW/TÜV
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3. Wundtag überwältigender Erfolg

Millionen Menschen in Deutschland leben mit offenen Wunden und mit chronischen Schmerzen. Um diesen Menschen zu helfen, müssen unterschiedliche Fachdisziplinen zusammenarbeiten, darunter Hausärzte, Chirurgen, Dermatologen, Internisten, Phlebologen, pflegerische Wundexperten, Lymphologen und Podologen. In Berlin und Brandenburg haben sich Angehörige dieser Branchen zum Wundnetz Berlin-Brandenburg e.V.  zusammengeschlossen um eine ganzheitliche Behandlung bieten zu können.

 

Ende November haben sich über 100 Angehörige aus der Medizin- und Pflegebranche zum Berlin-Brandenburger Wundtag getroffen, um sich zu zahlreichen Themen der Wundbehandlung und -pflege weiterzubilden. Das Wundnetz Berlin-Brandenburg e.V. hatte zum dritten Mal zu der ganztägigen Weiterbildung für Ärzte und Pflegekräfte aus Krankenhäusern und Pflegeheimen eingeladen.

 

 

Der Wundtag bot ein breites Spektrum an Themen: Es gab Vorträge über die rechtlichen Aspekte und Rechtsverbindlichkeiten in der ambulanten und stationären Wundtherapie von Rechtsanwalt Daniel Quantz. Die Auswahl der richtigen Weiterbildung sowie deren Überprüfung durch staatliche unabhängige Stellen wurde von Veronika Gerber thematisiert. Im Rahmen dieses Vortrages wurde auch über Stellungnahmen zu Entwicklungen in Gesetzen, Vorschriften und Heilmitteln diskutiert. Es folgte ein Referat über Traditionelle Chinesische Medizin bei Wundpatienten mit chronischem Schmerzsyndrom von Anja Zepplin. Dabei sprach sie sowohl die Diagnostik als auch Behandlung an. Rahel Eckert referierte über geriatrische multimorbide Patienten und die Berührungsfelder mit der chronischen Wunde. Dabei ging sie besonders auf die Muskulaturrückbildung ein, die bereits ab dem 40 Lebensjahr beginnt. Die integrative Wundbehandlung in der anthroposophischen Medizin war das Thema von Roland Zerm, der die Experten über die Wundbehandlung mit Honig und andere alternative Behandlungsmethoden informierte. Die Vorlesungen schlossen Maik Stendera mit „Kommunikation mit Krankenkassen“  und Katrin Hahn mit dem Thema „Polyneuropathie und Schmerz“. Zwischendurch gab es unterschiedliche praktische Vorführungen und Workshops zu Akupunktur sowie Körperfettzusammensetzung BIA.

 

An diesem Tag wurde wieder deutlich: Nur wenn alle zusammen arbeiten, vom Pflegeheim über die betreuenden Ärzte und Schwestern bis hin zu den Krankenhäusern, ist die ganzheitliche Behandlung zum Wohle des Patienten möglich. Der Vorsitzende des Vorstandes dankte seiner Vorgängerin und Kollegin im Vorstand, Dr. Susanne Kopp, als 1. Vorsitzenden des Vereins für ihren jahrelangen Einsatz und die Vermittlung zwischen Krankenhaus, Pflegeeinrichtungen, Pflegekräften und Medizinern. Als Chefärztin im Vivantes Klinikum im Friedrichshain, Zentrum für Wundmedizin, habe sie immer besonders vermittelnd gewirkt. Ebenso würdigte er die Verdienste von Martina Schmidt, die dem Verein seit der Gründung als Schriftführerin im Vorstand zur Verfügung stand.

Nach 10 Stunden Weiterbildung äußerten sich Teilnehmer, Referenten und Aussteller aus der Medizinindustrie sehr zufrieden mit dem Verlauf des 3. Wundtages im Dorinth Hotel Rudower Chaussee. Vorstand Dr. Frank-Joachim Peter gab am Ende des dritten Wundtages ebenfalls seiner Begeisterung Ausdruck. „Es ist uns heute mit den Referenten wieder gelungen, unser Jahresthema „Schmerz bei chronischen Wundpatienten“ von allen Seiten zu beleuchten. Nur wenn alle zusammenarbeiten, ist eine ganzheitliche Behandlung zum Wohle des Patienten möglich.“

 

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